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Preisanpassungen per 31.03.2024

Wir informieren Sie frühzeitig über die bevorstehenden Preisanpassungen, welche sich wie folgt begründen:

Übergeordnete Faktoren

Die Herstellkosten in den verschiedenen Produktionsbetrieben der Zulieferer sind in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Die Gründe dafür sind komplex. Hauptsächliche Preistreiber sind Veränderungen im Produktions-Setup, Anpassungen an den Produktionslinien und Volumenverschiebungen bei Produktionen für den Detailhandel. Aber auch gestiegene Lohnkosten, bedingt durch den vermehrten Einsatz von temporären Mitarbeitenden (als Folge des Fachkräftemangels), verteuern die Produkte.

Im Zuge der Inflation sind die Einkaufspreise für viele Rohstoffe und Zulieferstoffe gestiegen. Bei den Rohstoffen tragen vor allem die gestiegenen Preise für Zucker, Schokolade, Haselnüsse und Eier massgeblich zu höheren Kosten bei der Herstellung unserer Produkte bei. Aber auch weitere Rohstoffe unterliegen Preisschwankungen und beeinflussen die Herstellkosten. Vertieftere Informationen hierzu folgen bei den einzelnen Warengruppen.

Positive Preiseffekte erzielen wir dank günstigeren Beschaffungspreisen beim Verpackungsmaterial, sinkenden Transportkosten für Waren aus Asien, Amerika und Europa und angepassten Zollsätzen für Import-Artikel. Dennoch: es ist unser erklärtes Ziel, unsere Kunden auch in diesen herausfordernden Zeiten weiterhin mit Produkten zu wettbewerbsfähigen Preisen beliefern zu können. Es ist uns ein grosses Anliegen, unserer Kundschaft nachhaltig ein attraktives und faires Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Gewisse Preiserhöhungen sind leider unumgänglich, damit auch wir dem wirtschaftlichen Druck standhalten können. Was uns aber am Herzen liegt, ist eine transparente Kommunikation. Deshalb erläutern wir Ihnen für jede Produktpunkte die Hintergründe für eine allfällige Preisanpassung.

Brot- und Backwaren

Qualitätsprobleme beim Weizenanbau in der Schweiz und steigende Label-Kosten (IPS und Bio) belasten den Weizenpreis negativ. Die massive Preiserhöhung auf Zucker, Kakaobutter und Kakaobohnen führt zu steigenden Herstellkosten. Zusätzlich beeinflussen die gestiegenen Preise für Eier, Haselnüsse und TK-Früchte (Äpfel, Aprikosen) die Kalkulation für viele Produkte innerhalb dieser Kategorie negativ. Positive Einsparungen aufgrund von gesunkenen Verpackungskosten, sowie Produktionsoptimierungen (z.B. Gipfel-Linie) schwächen die preistreibenden Faktoren leicht ab.

Reis

Beim Reis mit Ursprung Asien profitieren wir von gesunkenen Rohstoff- und Logistikpreisen. Eine Ausnahme bildet der Basmati-Reis aufgrund des Exportverbots aus Indien. Die erwartete, moderate Preissenkung für Reis mit Ursprung Italien (Risotto) wurde bestätigt, aber leider durch die gestiegenen Verarbeitungskosten in unserer Industrie gleich wieder relativiert. Die Rohwarenpreise für Wildreis haben sich um 18% erhöht. Beim Reismehl BIO KNOSPE haben wir mit einer starken Verteuerung der Rohstoffe aus Italien zu kämpfen. Es besteht jedoch langfristig die Aussicht auf Entspannung dank Einsparungen in der Produktion durch Volumenanpassungen.

Trockenfrüchte und Nüsse

Die Rohstoffpreise für Feigen, Haselnüsse, Aprikosen und Sultaninen aus der Türkei sind aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen drastisch gestiegen. Ausserdem hat ein schweres Erdbeben in der Türkei zu Beginn des Jahres grosse Teile der produzierenden Infrastruktur zerstört, was die Preisthematik noch weiter verschärft hat.

Schokolade

Die Kakaopreise sind aktuell auf einem Allzeithoch (AZH = höchster je verzeichneter Wert). Preistreiber sind hauptsächlich Kakaobohnen (+46% ggü. VJ), Kakaobutter (+64% ggü. VJ), Zucker (+40% ggü. VJ) und Haselnüsse (+24% ggü. VJ). Diese Zahlen widerspiegeln die gegenwärtigen Herausforderungen und Schwankungen auf dem Weltmarkt, wo sich diese gestiegenen Preise in der gesamten Kakaoindustrie auswirken.

Kaffee

Die Marktpreise von Arabica und Robusta entspannen sich allmählich. Aufgrund bestehender Kontrakte und Bevorratungsmengen wird sich die positive Preisentwicklung jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt in unseren Verkaufspreisen niederschlagen. Beim Bio-Kaffee profitieren wir von sinkenden Rohstoffpreisen. Allerdings verlassen immer mehr Landwirte das Zertifizierungsprogramm aufgrund des neu definierten Rainforest-Standards. Was dazu führt, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt und die Preise verteuert.

Glace

Höhere Produktions- und Personalkosten wirken sich negativ auf unsere Beschaffungspreise im Bereich Glace aus. Wir geben diesen Preisanstieg jedoch nur bei ausgewählten Produkten weiter – dort, wo die Kosten überdurchschnittlich gestiegen sind. Bei Artikeln, die durch die höheren Einkaufspreise für Schokolade zusätzlich verteuert werden, müssen wir die Preise ebenfalls leicht anheben. Aufgrund des bei verschiedenen Subkategorien etablierten «line pricings» verzichten wir auf punktuelle Preisanpassungen bei Produkten mit Früchten und die Weiterbelastung des höheren Zuckerpreises. Die Branchenorganisation Milch senkt den Richtpreis für A-Milch per 1. Januar 2024 um – 2 Rappen/Liter. Diese Preissenkung ist positiv in die Preisgestaltung eingeflossen.

Vegi-Planet

Hohe Rohstoffpreise für TK-Erbsen, Tomaten, Brokkoli und weitere Gemüse beeinflussen die Herstellkosten einiger Produkte negativ. Zusätzlich verzeichnen wir bei dieser Warengruppe einen starken Anstieg der Produktions- und Verarbeitungskosten. Die kürzlich leicht gefallenen Sojapreise widerspiegeln sich aufgrund von Kontraktlaufzeiten und vorhandenen Vorräten leider noch nicht in der Preisgestaltung.

Traiteur Saucen

Die Kalkulationen werden durch die gestiegenen Rohstoffpreise von Zucker und Senf negativ belastet. Die gleichzeitig sinkenden Preise auf Pflanzenöl ermöglichen uns jedoch auf einigen Artikeln eine Preisreduktion.

Kartoffelspezialitäten und Pommes frites

Die unbefriedigende Kartoffel-Ernte, die bereits im Frühling 2023 prognostiziert wurde, hat sich leider bestätigt. Aufgrund des nassen und kalten Frühlings, gefolgt von einem sehr trockenen Frühsommer, kämpfen wir wie bereits in der letzten Kartoffelsaison wiederum mit einer unterdurchschnittlichen Kartoffelqualität. Zeitgleich belasten gestiegene Produktionskosten infolge von Anpassungen an der Produktionslinie die Kalkulation.

Gemüse und Früchte

Der Markt für Gemüse und Früchte ist aktuell stark dynamisch. Rohstoffe wie Knoblauch, TK-Erbsen, Karotten, Orangen- und Tomatenkonzentrat, erleben einen signifikanten Preisanstieg. Andere Artikel wie Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, und Pfirsiche weisen rückläufige Rohstoffpreise auf.

Orangensaft (Fokus Konzentrat)

Die Preise für Orangensaftkonzentrat erreichen historische Höchststände. Schlechte Wetterbedingungen wie Hitze und Trockenheit führen zu grossen Ernte-Einbussen, was die Rohstoffpreise in die Höhe treibt und die Verfügbarkeit für 2024 als kritisch einstufen lässt.

Grana Padano / Parmigiano Reggiano

Dank grösserer Einkaufsvolumen und Optimierungen im Beschaffungsprozess können wir beim Grana Padano und Parmigiano Reggiano eine weitere Presreduktion umsetzen.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.


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